Gesundheitslexikon
gesundheitslexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Ohnmacht

Unter Ohnmacht versteht man ein plötzlich auftretendes körperliches Versagen mit mehr oder weniger ausgeprägter Bewusstlosigkeit. Der Betroffene sinkt in sich zusammen. Eine Ohnmacht dauert gewöhnlich nur Sekunden und Minuten und ist im Allgemeinen ein ungefährlicher Zustand. Die Haut ist blaß und kalt, der Puls im Gegensatz zum Schock verlangsamt (60 und weniger Schläge pro Minute). Ursache der Ohnmacht ist vor allem ein plötzlicher Sauerstoffmangel des Gehirns durch eine mangelhafte Gehirndurchblutung. Auslösende Ursachen können sein: Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, Übermüdung, längeres Stehen in überhitzten und überfüllten Räumen, Menstruation
, MagenDarmStörungen, plötzliche Gemütsbewegungen, übermäßiges Husten oder Lachen (Hustenbzw. Lachschlag). Ohnmachten kommen auch bei verschiedenen Erkrankungen des Herzens und der Hirngefäße, bei der Bergkrankheit (Sauerstoffmangel in der Atemluft), bei psychischen Störungen sowie bei Stoffwechselstörungen vor. Erste Hilfe: den Ohnmächtigen flach lagern, eventuell die Beine zusätzlich hochlegen. Dadurch wird die Durchblutung des Gehirns schnell verbessert, der Kreislauf normalisiert sich und das Bewusstsein kehrt wieder. S. auch Bewusstlosigkeit und orthostatisches Syndrom.

 

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Ödipuskomplex
Ohr

 

Weitere Begriffe : Membran | Ausfluß | Gammastrahlen