Gesundheitslexikon
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Hautkrankheiten

med. Bez.: Dermatose oder Dermatitis. Hunderte von H. sind beschrieben und eingeordnet worden. Viele von ihnen tragen lange und schwierige Namen. Allen ist gemeinsam, daß sie eine Reaktion der Haut auf schädliche Einflüsse von außen oder aus dem Körperinnern darstellen. Kontaktdermatitis, hervorgerufen durch hautreizende Substanzen, ist eines der häufigsten Hautleiden. Um die von außen einwirkende Schädigung zu bekämpfen, scheidet die Haut dabei vermehrt Lymphflüssigkeit ab. Dadurch entstehen Hautblasen, verbunden mit Brennen, Juckreiz, Rötung und Schwellung. – Auch Pilzerkrankungen der Haut
sind weitverbreitet. Durch allgemeine Infektionen des Körpers können Hautentzündungen, Ausschlag und Pustelbildungen auftreten. In diesen Fällen wird die Haut sozusagen aus dem Körperinnern angegriffen. Krankheiten mit Hautausschlag sind u. a. Pocken, Windpocken, Masern, Scharlach und Syphilis. Es gibt Menschen, deren Haut besonders empfindlich ist gegenüber bestimmten Reizen der Umwelt. Sind sie ihnen ausgesetzt, bildet ihre Haut gleichsam »aus Protest« Striemen, Flecken und Beulen. Solche Hautausschläge sind das Zeichen für eine Allergie. Sowohl die Erkennung als auch die Behandlung von H. sind äußerst verzwickt und erfordern einen Facharzt, den Dermatologen. Selbstbehandlung von H. durch den Laien ist sehr gefährlich. Bei kritikloser Anwendung aller möglichen Mittel entsteht das gefürchtete Krankheitsbild der »überbehandelten Haut«. Zur genaueren Information über spezielle H. siehe auch:. Akne, Dermatomykose, Ekzem, Erysipel, Fungus, Fußkrankheiten, Grind, Gürtelrose, Hämangiom, Impetigo, Lupus vulgaris, Muttermale, Pemphigus, Pityriasis, Psoriasis, Rosacea, Seborrhoe, Skabies Vitiligo.

 

 

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