Gesundheitslexikon
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Schlafkrankheit

Sie wird durch Stechfliegen übertragen und von »Trypanosomen«, die mit dem Stich der Fliegen in den menschlichen Körper gelangen, hervorgerufen. über viele Monate entwickelt sich langsam die Erkrankung. Sie beginnt mit Blutarmut, Müdigkeit, gelegentlichen Temperatursteigerungen, Kopfschmerzen und Schwindel und führt über später auftretende Sprachstörungen und Krämpfe zu jenem Zustand anhaltender Bewusstlosigkeit, Schlafsucht und völliger körperlicher Erschöpfung, den man »Lethargie« nennt. Es ist dann
nur noch eine Frage der Zeit, wann die Erkrankten von ihrem Leiden erlöst werden. So das Krankheitsbild der unbehandelten Schlafkrankheit. Sie ist heilbar geworden, seit gut wirksame chemische Mittel (das erste entscheidende war »Germanin«) gefunden wurden. Sie können auch vorbeugend angewandt werden und verleihen dem damit Behandelten für eine gewisse Zeit einen ausreichenden Schutz. Außerdem hat man auch gegen die Schlafkrankheit wie bei der Malariabekämpfung Versuche unternommen, die Krankheit durch Vertilgung der Tsetsefliegen mit den modernen insektentötenden Mitteln auszurotten.

 

 

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