Gesundheitslexikon
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Schmerzen

Warnsignale des Körpers. Man sollte daher stets ihrer Entstehungsursache nachgehen und sie nicht einfach durch Schmerztabletten zu betäuben versuchen. Der Krankheitsherd ist nicht immer dort, wo die stärksten S. auftreten. (So können z. B. Gelenkschmerzen das Endergebnis einer längst vergessenen oder unbehandelt hingeschleppten Geschlechtskrankheit sein.) S. sollten immer Anlaß sein, einen Arzt aufzusuchen. Es gibt leichtsinnige Menschen, die törichterweise stolz darauf sind, mit S. leben zu können, obgleich sie evtl. durch eine einfache Behandlung geheilt werden könnten. Andere ignorieren, einfach aus Angst davor, daß der Arzt
eine ernste Krankheit feststellen könnte, wiederholt auftretende Kopf , Rücken oder Bauchschmerzen und kommen erst dann zum Arzt, wenn es vielleicht schon zu spät ist. Daneben gibt es psychopathisch veranlagte Menschen, die unbestimmte S. ohne eine organisch faßbare Ursache fühlen. (Auch hier ist ärztliche, in der Regel psychiatrische Betreuung notwendig!) Die Fähigkeit, bis zu einer bestimmten Grenze einen krankhaften Reiz noch nicht als Schmerz zu empfinden die sogenannte Schmerzgrenze , ist von Mensch zu Mensch verschieden und sogar bei ein und demselben Menschen nicht gleichbleibend. Deshalb muß der Arzt ein schmerzstillendes Medikament individuell dosieren, die Dosis während einer Behandlung ändern oder gegebenenfalls das Präparat wechseln, um die S. unter Kontrolle zu behalten. Durch das reichhaltige Angebot an Medikamenten, die dem Arzt heute zur Verfügung stehen, und durch andere Behandlungsmethoden (z. B. Chirurgie, physikalische Therapie, ) Psychotherapie) braucht fast niemand mehr über längere Zeit große S. zu ertragen.

 

 

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